Wie funktioniert Tierkommunikation?

  1. Ich benötige 2 wirklich gute Fotos (Nahaufnahme ohne Blitz) Ihres Tieres, eines, auf dem Ihr Tier in die Kamera schaut und eines vom Körper.
  2. Ferner brauche ich die Vornamen aller in der Gemeinschaft lebenden Familienmitglieder (also z.B. Ehemann Friedhelm; Kind Louis) und die Namen der weiteren Tiere und die Gattung (also z.B. Katze Lissy).
  3. Natürlich ist der Name und das Alter des Tieres und evtl. kastriert essentiell für mich. Ist das Tier aus dem Tierschutz und wie lange lebt es bei Ihnen? Was ist über die Vorgeschichte bekannt?

Tierkommunikation ist ein Dialog mit allen Sinnen zwischen Mensch und Tier und keineswegs Wahrsagerei. Jeder, der es wirklich will und offen für Dinge zwischen Himmel und Erde ist, kann es lernen. Was man nicht lernen kann, ist die Feinfühligkeit im Umgang mit dem Tier und den Respekt vor dem Tier. Erst diese Eigenschaften machen eine gute Tierkommunikation aus.

Zwei Gespräche mit Tieren

Tierkommunikation

"Leni"

Tierkommunikation

"Rosa"

Tierkommunikation

"April"

LENI

Hallo Leni, ich bin Susanne. Sandra hat mich gebeten mit Dir ein Gespräch zu führen. Hast Du Lust und Zeit? (Sie ist erschrocken und hat Angst vor dem Gespräch und ist unsicher)
Ja, gerne. Was möchtest Du denn wissen?

Wie geht es Dir, Leni?
Eigentlich ganz gut, auch, wenn mir mein Alter sehr zusetzt. Ich fühle mich nicht richtig zugehörig, irgendwie entwurzelt und habe ständig Angst, wieder etwas falsch zu machen.

Ist das so, seit Bärbel tot ist?
Ja, Susanne. Das stimmt genau. Sie war eben meine Mami. Sie konnte mich lesen und hat mich über alle Maßen geliebt und verwöhnt. Ich war ihr kleines Mädchen. So hat sie mich auch immer genannt. Und ich habe sie so sehr geliebt, dass es schon weh tat. Ich habe sie so leiden sehen, das war furchtbar für mich (sie weint und fällt in sich zusammen) und ich konnte nichts für sie tun außer immer treu an ihrer Seite zu sein. Ihr Tod hat mir das Herz zerrissen. Ich wollte gerne mit ihr gehen, aber das ging nicht. Ja, und dann nahm Sandra mich auf. Ich kannte sie ja gut und war ihr unendlich dankbar dafür, aber mein Leben war da zu Ende.

Arme Leni, es muss schrecklich für Dich gewesen sein Bärbel zu verlieren und sicher konnte Dich damals niemand trösten, da ja alle mit ihrer eigenen Trauer beschäftigt waren, stimmt’s?
Ja, genau so war es. Alle waren lieb zu mir, aber meine Ängste, die ich ja immer schon hatte, weil ich es als Baby nicht gut hatte, flammten wieder auf. Mein Fels, mein Hafen, meine Liebe, alles war plötzlich weg, für immer, zumindest hier auf Erden.

Mein armer Schatz, diese Trauer trägst Du immer noch in Dir, als wäre sie gestern erst gestorben. Du konntest Deine Trauer nicht leben, weil Du Angst hattest Dich jemandem anzuvertrauen, weil Du Angst vor Ablehnung und Schwäche hattest, war es so ähnlich?
Ja, Susanne, genauso war es und ist es auch.

Ja, mein Schatz, ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich habe ja selbst meine große Liebe verloren und auch geliebte Tiere. Ich weiß, es gibt eine Stelle im Herzen, die weh tut und nur ihnen gehört, aber weißt Du, Trauer ist der Preis für die Liebe, die wir empfangen durften. Je größer die Trauer, desto größer war die Liebe. So sehr bist Du also von Bärbel geliebt worden und so unendlich hast Du sie geliebt.
Ja, so kann man es auch sehen.

Siehst Du, Leni, das tröstet doch ein wenig im Dunkel der Trauer. Da ist etwas ganz Großes und Einzigartiges und das bleibt, solange Du lebst. Diese Liebe verbindet doch nur Dich und Bärbel und dieses Band spürst Du doch auch heute noch, oder?
Oh, ja und wie und das macht mich sehr glücklich (Wärme kommt in ihr hoch), aber die Trauer überwiegt dennoch.

Leni, Du darfst diese Trauer auch zulassen und ausleben, Du darfst traurig sein. Kein Mensch zwingt Dich glücklich zu sein. Aber gibt es denn nichts Schönes in Deinem neuen Leben, ich meine etwas, das Du zulässt?
Ich glaube, Du hast Recht. Ich habe mich verloren in meiner Trauer und sehe gar nicht, was Sandra für mich tut. Es ist kein Raum dafür da, verstehst Du, was ich meine?

Ja, Süße, ich verstehe Dich 100%. Ich kann es Dir voll nachfühlen, was Dich quält. Aber glaube mir, Bärbel hätte das nicht gewollt, dass Du so leidest. Dein Lebensplan sieht vor, dass Du leben sollst und Du hast eine Aufgabe an Sandras Seite. Weißt Du, welche?
Ja, ich weiß genau, welche. Ich verkörpere ja Bärbel und so ist ihr Bärbel immer noch nahe. Sie hat sie sehr gerne gemocht.

Ja, Leni, das hat sie, aber schau mal, Du bist nicht Bärbel. Du bist Du selbst und vielleicht solltest Du Sandra auch mal diese zarte und verschlossene Seite von Dir zeigen, was meinst Du?
Du forderst viel von mir, Susanne. Ich soll mich ihr öffnen, aber genau davor habe ich doch solche Angst.

Was glaubst Du denn, was dann passiert, Mäuschen? Glaubst Du, sie nimmt Dich nicht ernst?
Sandra ist selbst ein zartes Pflänzchen. Ich mute ihr schon zuviel zu mit meinen Ängsten und Altersbeschwerden. Und dann soll ich ihr noch mehr zumuten?

Leni, Du bist so eine süße Maus. Du bist keine Zumutung. Schau mal, Bärbel hat Dich doch auch um Deiner selbst willen geliebt und nicht wegen irgendwelcher Kunststückchen. Und Sandra möchte Dich auch lieben, aber sie spürt, dass Du zu machst. Ich verstehe das sehr, sehr gut. Das sind die Facetten der sehr tiefen Trauer, mein Mädchen. Aber, vielleicht ist das ja eine Chance für Dich, Dein Herz noch einmal zu verschenken. Der Teil, der Bärbel und Dir gehört, ist unantastbar und der größte Schatz, den Du nur haben kannst. Aber Dein Herz hat noch andere Stellen, die sind frei. Ich denke, Deine Ängste ließen sich so mindern, was glaubst Du?
Ja, Du siehst das genau richtig. Ich habe so viele Ängste, weil mir der Halt fehlt.

Kann Sandra etwas für Dich tun
Ja, vielleicht kann sie den 1. Schritt machen. Ich meine, dass sie mir ihre Liebe schenkt und sie mich spüren lässt, dass ich ihr viel bedeute. Sie hat selbst ein Problem damit. Da sind wir uns leider sehr ähnlich.

Schau mal, Leni, sie hat mich doch gefragt, ob ich mit Dir ein Gespräch führen könnte. Glaubst Du nicht, dass das alleine schon ein Beweis für ihre Liebe ist? Diese Liebe kannst Du nicht mit Bärbels Liebe vergleichen. Das wäre unfair von Dir. Jedes Wesen liebt nun mal anders. Das weißt Du doch, oder?
Ja, aber ich glaube, dass ich so gefangen bin in meiner Trauer, dass ich die Dinge so nicht sehen kann.

Ja, genau das ist ja das Wesen der Trauer und der Depression. Es verhindert die freie Sicht und lässt alles schwarz und sinnlos erscheinen. Aber Mäuschen, gib Dir und auch Sandra, aber auch anderen Menschen und Tieren eine Chance. Du musst nicht gleich Dein ganzes Herz verschenken, aber es ist sehr wichtig für Dich, dass Du versuchst in kleinen Schritten auf andere zuzugehen. Das würde auch Bärbel sehr gut tun.
Ja, meinst Du wirklich?

Ja, mein Schatz, aber das weißt Du auch. Du glaubst es nur nicht so recht. Es fühlt sich nicht echt an.
Ja, so ist es.

Meinst Du, Du könntest etwas von dieser Sicht annehmen und ausprobieren?
Mir fehlt der Mut dazu.

Ja, ich verstehe. Ich werde ja Sandra unser Gespräch wieder geben und ich bin mir sicher, sie sieht Dich dann in einem anderen Licht und wird den 1. Schritt tun. Wie glaubst Du, könnte der aussehen? Ich kann nichts dafür, dass ich ins Haus mache. Sie regt sich dann immer so auf und glaubt, ich merke es nicht. Ich mache das doch nicht extra. Ich würde mir wünschen, dass sie es dann mit einem Schmunzeln wegmacht.

Das weiß Sandra auch. Vielleicht ist sie gerade im Stress und sie muss es ja wegmachen.
Ja, aber ich schäme mich dann so.

Das brauchst Du nicht, mein Schatz. Wir können im Alter auch nicht einhalten. Ich glaube, sie liebt Dich schon, ist aber eben auch manchmal überfordert mit Situationen.
Ja, Du hast Recht, ich bin sehr hart zu ihr.

Du bist vor allem hart zu Dir selbst. Vielleicht gibst Du ihr einfach eine Chance. Vielleicht hat sie auch kein leichtes Leben.
Ja, das haben wir beide nicht.

Mausi, was hast Du eigentlich körperlich für Beschwerden?
Ja, die Augen und Ohren sind nicht mehr gut. Der Rücken, die Knie, die Gelenke machen sich bemerkbar.

(Ich würde ihr Wassergymnastik empfehlen, in richtig warmem Wasser bei einer Tierphysiotherapeutin).

Würdest Du sagen, dass Du unter Demenz leidest?
Nein, nicht wirklich. Ich weiß ja noch, was ich tue, es geht nur alles langsamer als früher.

Mausi, warum schnappst Du eigentlich nach Kindern?
Ach, das meinst Du. Kinder erschrecken mich. Ich vertrage keine Hektik und schnelle Bewegungen. Ich möchte meine Ruhe!

Ist schon OK.
Leni, möchtest Du Sandra noch etwas sagen?
Ja. Sandra, auch wenn Du es nicht merkst, ich bin Dir schon sehr dankbar, dass ich bei Dir sein kann. So sind wir beide Bärbel noch sehr nahe. Bitte verstehe mich doch! Du hast sie doch auch gemocht. Ich hatte so ein sorgenfreies Leben und plötzlich war alles zu Ende und ich wusste nicht, was Du von mir erwartest. Deine Botschaften sind manchmal nicht verständlich für mich. Bitte sei mir nicht böse und mach den 1. Schritt auf mich zu. Ich werde versuchen Dir auch ein Stück meines Herzens zu schenken. Bärbel wird das sicher auch gefallen, wenn sie das hört. Bitte gib mir klare Signale, die ich gut verstehen kann und halte zu mir. Benutze auch die Körper-und Zeichensprache, da mein Gehör sehr schlecht ist und hilf mir bei Besuch, indem Du immer ganz nahe bei mir bist. Das gibt mir Sicherheit. Kinder sollen mich nicht mehr streicheln, sie sind mir zu hektisch. Ich kriege doch nicht mehr alles mit. Dafür kann ich ja nichts. Bitte hilf mir mich zu orientieren.
Und wenn ich gehe, sei bei mir und halte mich im Arm.

Mausi, danke für das ergreifende Gespräch. Ich werde Sandra alles weitergeben. Ich wünsche Dir noch eine gute und ruhige Zeit hier auf Erden und alles Glück der Erde.
Danke Dir, Susanne, tschau.

Resümee:
Ich sehe Leni als eine extrem sensible und auch weise Hündin. Ich glaube nicht, dass sie an Demenz, sondern an handfesten Depressionen leidet. Da würde ich sie an Ihrer Stelle mit Bachblüten (Star of Bethlehem) unterstützen. Sie hat mir auch zu verstehen gegeben (durch Bilder), dass sie sich mehr Körperkontakt wünscht, aber nur von Ihnen. Sie ist eine sehr liebe, etwas eigene, aber tolle Hündin.
Sie können sich ruhig melden, wenn etwas sein sollte.

Folgegespräch mit Leni, 6 Monate später

Hallo Leni, mein Mädchen, ich bin Susanne. Kannst Du Dich noch an mich erinnern?
Ja, klar, hallo Susanne. Du denkst viel an mich, stimmt’s?

Ja, mein Schatz, Du gehst mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Dich habe ich auf meiner Internetseite verewigt. Euch drei Wesen und Eure Geschichte werde ich niemals vergessen!
Das tut so gut zu hören, das glaubst Du gar nicht!

Ich würde gerne wissen, wie es Dir geht. Magst Du mir etwas von Dir erzählen, aber langsam zum Mitschreiben, Du kleiner Wirbelwind! (Sie schickt mir wie ein Flash unzählige Bilder, die ich in dem Tempo nicht erkennen kann. Aber sie strahlen Lebensfreude aus und das macht mich gerade sehr glücklich.)
Also gut, der Reihe nach: Nach unserem Gespräch damals hat sich sehr viel getan. Sandra ist sehr liebevoll mit mir und auch sehr besorgt um mich und verständnisvoll. Das hatte ich mir so sehnlich gewünscht. Das hat meine Lebensgeister noch einmal geweckt. Aber dass sie so viel um mich weint, wollte ich nun wirklich nicht. Sie hat ja nichts Böses gemacht. Ich habe es ihr ja auch nicht gerade leicht gemacht. Zwei Wesen trauern jahrelang um Bärbel, aber auf ihre Art und Beide versteckt. Das muss ja in einer Katastrophe enden. Ich kann jetzt viel besser meine Trauer ausleben, nachdem Du mir alles so verdeutlicht hast. Und Sandra geht es genauso. Wir sind beide Hand in Hand noch einmal in unsere Vergangenheit eingetaucht. Das war sehr schmerzhaft, aber auch sehr, sehr schön. Es gibt so viele gemeinsame Erinnerungen an Bärbel, so schön. Ich habe mich Sandra sehr weit geöffnet und sie ist sehr zart zu mir. Wir haben jetzt eine ungetrübte Beziehung miteinander. Du weißt ja, dass ich damals in unserem Gespräch Todessehnsucht hatte. Und jetzt bin ich zu neuem Leben erwacht.

Leni, das tut meiner Seele wahnsinnig gut, es ist wie Balsam für mich. Damals hast Du mir vermittelt, Du würdest bald gehen und jetzt genießt Du Deinen Lebensabend. Das ist ja wie ein Märchen.
Ja, das wäre es tatsächlich, aber es gibt einen Wermutstropfen: Mir geht es körperlich nicht gut.

Leni, ich spüre Rückenschmerzen, vor allem Richtung Becken und auch Hinterbeine. Stimmt das?
Ja, so ist es. Ich höre es beinahe knirschen. Jede Bewegung fällt mir schwer.

Das tut mir sehr leid. Ich spüre ja Deine Schmerzen. Was wünschst Du Dir von Sandra?
Rotlicht, sanfte Massagen und vor allem ein dickeres, weiches Bett, das nachgibt. (Bitte geben Sie ihr Homöopathie gegen Spondylose, bzw. Arthrose, alternativ Schmerzmittel. Sie hat mich lange nach dem Gespräch noch mal angesprochen und mir von ihren Schmerzen berichtet.)

Ich werde es Sandra sagen.
Oh ja, danke.

Möchtest Du Sandra noch etwas sagen?
Oh ja, sehr sehr gerne. Sandra, danke für alles, was Du für mich tust. Ich werde es Dir nie vergessen, dass Du Dir eine solche Mühe mit mir machst und mich so am Leben hälst. Danke, danke, danke!
Sandra, ich habe Dich in den letzten Monaten von einer ganz anderen Seite kennen gelernt: So fürsorglich und respektvoll mir gegenüber. Du verteidigst mich allen Menschen gegenüber wie eine Löwenmutter ihre Jungen. Ich spüre soviel Wärme und Hingabe für Dich. Sandra, Du sollst wissen, dass auch Du einen festen Platz in meinem Herzen hast. Ich liebe Dich! Ja, das tue ich ganz doll. Du liest mir ja inzwischen jeden Wunsch von den Augen ab. Bitte sei mir bis zum Schluss ganz nah. Lass mich auch dann nicht alleine, sondern halte mich im Arm und unsere letzten gemeinsamen Gedanken werden Bärbel gelten, aber auch meiner wunderschönen, letzten Zeit an Deiner Seite. Das ist mir sehr wichtig, Sandra. Das sollst Du nie vergessen, hörst Du?
Bärbel und ich werden Dich allzeit von oben beschützen und Dir sehr nahe sein. Wenn Du dann die Augen zu machst und an uns denkst, wirst Du eine große Wärme spüren und Trost und tausendfach Liebe. Dies ist mein großer Dank und Geschenk an Dich, liebe Sandra. Bitte vergiss mich nie, Sandra, ich liebe Dich!

Leni, ich danke Dir für dieses sehr ergreifende Gespräch und ich wünsche Sandra und Dir eine letzte innige und intensive Zeit der Verbundenheit. Ich bin sehr gerührt, dass Du Dein Herz noch einmal verschenken konntest, dass Du diesen Mut dazu hattest. Dir alles, alles Liebe und Gute! Ich verneige mich vor Dir in alle Ewigkeit.
Tschau, Susanne, ich danke Dir auch für Deine Liebe, die ich ganz doll in mir spüre.

Resümee:
Sie kann, wenn die Zeit für sie kommt, in aller Ruhe gehen. Sie hat ihren Frieden auf Erden gefunden und das ist Ihr Verdienst. Sie wird dann nicht mit einem Gefühl der Trauer und Bitterkeit, sondern voller Liebe und Dankbarkeit gehen und dieses größte Geschenk, das man im Leben kriegen kann, haben Sie ihr bereitet.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Sandra für Ihr Vertrauen bedanken, dass ich sie und Leni auf ihrem Weg begleiten konnte und unsere Gespräche hier veröffentlichen darf.
Tierkommunikation, Beispiel 2

APRIL & ROSA

Hallo April, ich bin Susanne. Ich habe ja schon mal mit Dir gesprochen. Hast Du gerade Lust und Zeit für noch ein Gespräch?
Hallo Susanne, ja, habe ich. Ich habe ja schon mitgekriegt, was Du Rosa gesagt hast. Und Recht hast Du! Wir müssen uns beide viel mehr anstrengen, den Anderen mehr respektieren und nicht als Feind betrachten.

Ja, genau, Mäuschen, aber das ist gar nicht so leicht, nicht wahr?
Stimmt. Ich habe auch meinen Anteil. Ich glaube, ich habe Rosa ganz schön provoziert am Zaun. Ich wollte ihr nur klarmachen, dass ich auch noch da bin.

April, das weiß Rosa auch ohne Dein Gezeter. Bitte versuche auch Du, auf Rosa Rücksicht zu nehmen und sie als nette Gesellschaft zu betrachten. Macht Petra das Leben nicht so schwer. Sie hat Euch doch gerettet!
Ja, stimmt.

Und so geht es im Herbst, Winter nicht mehr weiter. Bis dahin sollte Euch kein Zaun mehr trennen. Bitte arbeite auch daran. Was magst Du denn besonders gerne?
Gutes Essen wie Löwenzahn und Heu, auch die liebe Ansprache von Petra und ein bisschen gestreichelt werden. Eigentlich bin ich ein ruhiger Vertreter.

Sag mal, April, hast Du Schmerzen?
Ja, hab ich, Zahnschmerzen und mit dem Auge stimmt auch was nicht.

Du brauchst also Hilfe?
Ja, unbedingt. Das macht mich auch ziemlich fertig, das Ganze. Ich glaube, ich bin ein Pechvogel.

Nein, Du bist nur ganz einfach krank, Mäuschen. Vielleicht warst Du mal ein Pechvogel, aber bei Petra zu leben ist doch ganz bestimmt kein Pech!
Das stimmt. Sie ist sehr lieb zu uns und ich sehe auch, dass wir ihr das Leben schwer machen. Ich glaube, sie hat es schon ohne uns nicht leicht. Irgendwie schäme ich mich, dass wir beide uns so unmöglich benehmen.

April, mit Rosa habe ich ja schon gesprochen. Willst Du denn auch einen Schritt auf Rosa zugehen und sie nicht mehr provozieren?
Ja, Susanne, ich werde ganz doll versuchen mich zu bessern.

April, das wäre das schönste Geschenk, das ihr Petra bereiten könntet. Schau mal, sie hat Euch gerettet und stellt Euch so allerlei Köstlichkeiten hin, wie ich sehe, da solltet Ihr Euren Beitrag jetzt auch leisten und aufeinander in ganz kleinen Schritten zugehen.
OK, Susanne, Du hast wirklich Recht. Sie tut soviel für uns und wir benehmen uns wie zwei undankbare Frechdachse.

Ja, April, das sehe ich auch so! Jetzt zeigt mal Beide Eure guten Seiten und wie gesagt, vielleicht werdet Ihr ja Kuschelfreunde.
Das wäre wirklich toll!

Ja, wäre es. April, ich danke Dir für das schöne Gespräch und wünsche Dir ganz viel gute Besserung. Morgen mach ich mal Ama Deus mit Dir. Das hilft Dir bestimmt ein bisschen.
Danke, Susanne, tschau.

Tschau, April!


Resümee:
Petra hat berichtet, dass sich die Beiden nach kurzer Zeit wieder in eine Kuscheltruppe verwandelt haben. Ich freue mich für Euch und danke, dass ich unser Gespräch hier veröffentlichen darf.



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